Symposium "Lebenswelt Elektromobilität"
Der Kongress "Lebenswelt Elektromobilität" am 9./10. September in Mannheim wird neue Maßstäbe für die Präsentation aktueller Ergebnisse und zentraler Fragestellungen setzen, denn zwischen der Entwicklung und dem Massenmarkt von Elektromobilität liegt noch ein weiter Weg. Es geht dabei um nachhaltige Zukunftslösungen, um Fragen des Fahrzeugs ebenso wie um neue Mobilitätssysteme und die Verbindung mit dem Stromnetz und den erneuerbaren Energien.
Mit dem Symposium am 29. Juni in Berlin wurde bereits ein Ausblick auf den Kongress gegeben. Hier trafen sich ausgewählte Expertinnen und Experten aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, von Verbänden, Netzwerken und aktuell laufenden Forschungsprojekten, um die bisherigen Erkenntnisse zu bewerten und die aktuellen Handlungsbedarfe zu identifizieren. Ihre Einschätzungen und Vorschläge wurden aufgenommen und fließen nun in die Gestaltung des Kongresses im Herbst ein.
Begrüßt wurden die Gäste durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Ernst Burgbacher, und Norbert Salomon, Leiter der Unterabteilung "Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr" im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Beide Häuser haben auch die Schirmherrschaften für den Mannheimer Kongress übernommen.
Fachliche Impulse setzten die beiden Referenten Prof. Dr. Hartmut Schmeck vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Orestis Terzidis von der SAP AG, Vice President der SAP Research und EMEA Representative. Sie sprachen mit Ihren Vorträgen insbesondere auch die Themen an, die derzeit in den sieben Modellprojekten der Förderprogramme „IKT für Elektromobilität“ des BMWi und „Intelligente Netze, erneuerbare Energien und Elektromobilität“ des BMU erforscht und entwickelt werden. Anhand der Präsentationen der Modellprojekte konnten sich die Gäste einen ersten Einblick verschaffen, was Politik und Öffentlichkeit an Ergebnissen aus den Modellprojekten zum Ende Ihrer Förderung im Herbst 2011 erwarten können und sich zudem davon überzeugen, dass hier wirklich in der Praxis getestet wird. Denn deutlich wurde auch, dass sich erst aus den Erfahrungen der Forschungsarbeit in der unmittelbaren Anwendung handlungsorientierte Empfehlungen an die Politik und die Gesetzgeber ableiten lassen.
Nicht zuletzt darauf basierte auch die spannende Diskussion mit den Vertretern der beiden explizit dem Thema Elektromobilität verpflichteten deutschen Bundesverbände - Thomic Ruschmeyer, Präsident des Bundesverbands Solare Mobilität e.V., und Kurt Sigl, Vorsitzender des Bundesverbands eMobilität e.V. - und den Repräsentanten der sieben Modellprojekte. Welche Botschaften vom Mannheimer Kongress im Herbst ausgehen sollen war deutlich: Es ist noch viel zu tun, aber wir sind auf dem guten Weg Elektromobilität nicht nur technisch, sondern wirklich als neue Lebenswelt zu verstehen!
Podiumsgäste des Symposiums Lebenswelt Elektromobilität
Das Publikum lauscht dem Vortrag. Vorne im Bild: Andreas Reinhard, Projekt-
leiter der Begleitforschung IKT für Elektromobilität.
Stefan Mayer, Projektleiter eE-Tour Allgäu, bei der Ergebnispräsentation.
Ludwig Karg, Leiter der Begleitforschung IKT für
Elektromobilität, im Interview.
PROGRAMM
12:30 Uhr Mittagsimbiss mit den Vertretern der Modellprojekte „IKT für Elektromobilität“
13.30 Uhr Begrüßung seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
N.N.
13.45 Uhr Begrüßung seitens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser
14:00 Uhr IT für die Energiesysteme der Zukunft – Beiträge der Förderprogramme zu Elektromobilität für 2020
Prof. Dr. Hartmut Schmeck, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Wissenschaftlicher Sprecher am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB)
Zum Vortrag
14:15 Uhr Elektromobilität und die Energiesysteme der Zukunft – Schlüsselfaktor IKT
Dr. Orestis Terzidis, SAP AG, Vice President, SAP Research EMEA Representative
Zum Vortrag
14:30 Uhr Die Begleitforschung von „IKT für Elektromobilität“
Andreas-Michael Reinhardt, Teilprojektleiter der Begleitforschung von „IKT für Elektromobilität“14:45 Uhr Was können Politik und Öffentlichkeit an Ergebnissen aus den Modellprojekten erwarten?
Statements der Vertreter der sieben Modellprojekte „IKT für Elektromobilität“
15:30 Uhr Welche wesentlichen Chancen und Herausforderungen bestehen in den zentralen Themenfeldern der Elektromobilität aus Sicht von Politik, Forschung und Entwicklung sowie Unternehmen? Welche Botschaften sollen vom Kongress im September ausgehen? Diskussion der Vertreter der Modellprojekte und der Vortragenden mit den Teilnehmern
Gäste: Dieter Schweer, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) e.V., Sprecher der Hauptgeschäftsführung und Mitglied der Nationalen Plattform Elektromobilität sowie Thomic Ruschmeyer, Präsident des Bundesverbands Solare Mobilität (BSM) e.V.
Moderation: Ludwig Karg, Gesamtleiter der Begleitforschung von „IKT für Elektromobilität“ und „E-Energy“
16:30 Uhr Get-together