Wie kommt der Wind in den Tank? - Mit intelligenten Strom- und Verkehrsnetzen in die Zukunft

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Wie kommt der Wind in den Tank? - Mit intelligenten Strom- und Verkehrsnetzen in die Zukunft

PRESSEMITTEILUNG

21.07.2010 München

Wie kommt der Wind in den Tank? - Mit intelligenten Strom- und Verkehrsnetzen in die Zukunft

Fachkonferenz von Hanns-Seidel-Stiftung und VDE


Wie lässt sich mit intelligenten Strom- und Verkehrsnetzen die Zukunft gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Fachkonferenz der Hanns Seidel Stiftung und des VDE, die am 7. Juli stattfand. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Experten aus Forschung, Politik und Industrie über technische Voraussetzungen und politische Perspektiven für eine flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen sowie über Wettbewerbschancen für den Standort Deutschland.

Eine der Kernbotschaften lautet, dass Elektromobilität dabei helfen kann die Netzsteuerung verbrauchsseitig zu optimieren. Demnach soll die Anbindung des Elektroautos an das Stromnetz dazu beitragen, die Schwankungen bei der  Energieerzeugung aus regenerativen Energien - insbesondere aus Windenergiequellen - durch die Speicherkapazitäten der Elektromobile auszugleichen. Dies bedeutet, dass die Integration erneuerbarer Energieträger in das Stromnetz durch den Ausbau der Elektromobilität maßgeblich unterstützt werden kann.

Außerdem eröffnet die Verbindung von Elektromobilität und intelligenten Netzen (Smart Grids) wichtige Perspektiven für den Standort Deutschland. Ein wichtiger Faktor für das Bestehen auf dem internationalen Markt ist dabei die Entwicklungsgeschwindigkeit, bei der Länder wie China und die USA derzeit stark zulegen. Ein Risiko für den Standortvorteil wird bei der ausreichenden Verfügbarkeit von Fachleuten, insbesondere von Ingenieuren mit einer passenden Ausbildung für die neuen Technologien, gesehen. 

Des Weiteren wurde die aktuelle VDE-Studie zur Elektromobilität sowie die politischen Perspektiven für Energie und Verkehr aus Sicht der bayrischen Landespolitik vorgestellt.

Im Anschluss der Präsentationen fand eine Podiumsdiskussion mit der Fragestellung "Rückenwind für E-Mobility?" statt.


Programm der Fachkonferenz

16:00 Uhr

  • Eröffnung und Begrüßung:
    Dr. Peter Witterauf, Geschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung
    Heinrich Wienold, Sprecher der VDE-Landesvertretung Bayern 
  • 2020: Technische Perspektiven für E-Mobility
    Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel, ABB, Mitglied im VDE-Präsidium und Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft im VDE
  • Wie kommt der Wind in den Tank? Vorstellung aktueller VDE-Studien zur Elektromobilität
    Prof. Dr.-Ing. Rik W. De Doncker, RWTH Aachen, Vorstand der Energietechnischen Gesellschaft im VDE 
  • Politische Perspektiven für Energie und Verkehr
    Siegfried Schneider, MdL, Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei 
  • Made in Germany ? Versorgungssicherheit mit Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität - Status und Ausblick
    Tim Schäfer, Head of SC, Li-Tec Battery GmbH 
  • Standortvorteil Deutschland für E-Autos
    Prof. Dr.-Ing. Klaus Wucherer Präsident der IEC International Electrotechnical Commission, Genf

18:00 Uhr

  • Rückenwind für E-Mobility ?Podiumsdiskussion mit den Referenten und Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann Präsident der TU München
    Moderation: Ursula Heller, Bayerischer Rundfunk

19:00 Uhr

  • Get together

20:00 Uhr

  • Ende der Konferenz

Weitere Informationen


Zum Veranstaltungskalender VDE

Kontakt:
VDE
Dr. Walter Börmann
60596  Frankfurt
E-Mail: walter.boermann@vde.com
Tel.: 069 6308284