Begleitforschung zum Projekt IKT für Elektromobilität
Die wissenschaftliche Begleitforschung untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Modellprojekte des Programms IKT für Elektromobilität.
Aufgabenbereiche der Begleitforschung
Die Begleitforschung analysiert die Umsetzung der Forschungsvorhaben in den sieben Modellprojekten, sichert die Nachhaltigkeit der einzelnen Vorhaben im Rahmen des Gesamtprogramms und wertet die Projektergebnisse für eine schnelle Verbreitung in der Öffentlichkeit aus. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Kooperationsbestrebungen der einzelnen Vorhaben untereinander und zu Ihrem Umfeld.
Deshalb stehen Begleitforschung und die Modellprojekte in stetigem Kontakt. Die Begleitforschung erarbeitet in sog. Fachgruppen (Interoperabilität, Rechtsfragen, Geschäftsszenarien) Leitfäden und Definitionen für die zukünftige Masseneinführung von IKT-basierten Lösungen für Elektromobilität, sammelt, strukturiert und systematisiert das gewonnene Wissen und macht dieses transferfähig. Des Weiteren ist die Begleitforschung für die öffentlichkeitswirksame Darstellung des Förderprogramms IKT für Elektromobilität verantwortlich.
Konkret bedeutet dies für die Arbeit der Begleitforschung:
- Es soll verallgemeinerungsfähiges Wissen generiert werden. Die Begleitforschung hat auch zur Aufgabe, das Wissen zu sammeln, zu vernetzen, aufzubereiten, zu verbreiten und nachhaltig für künftige, neue Entwicklungsarbeiten zu sichern. Dies geschieht z.B. anhand verschiedener Wissensmanagement-Tools.
- Die Begleitforschung vernetzt die Projektarbeiten durch Fachgruppenarbeit einschl. Taskforces in den Modellprojekten unter- und miteinander. Dort werden alle Querschnittsfragen behandelt und Lösungen erarbeitet, die später als Standards Verwendung finden können.
- Über zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit in Fach- und Publikumsmedien bzw. auf Messen wird die Arbeit innerhalb der sieben Modellprojekte wirksam nach Außen getragen und so die Masse für das Engagement der Akteure innerhalb des Programms IKT für Elektromobilität sensibilisiert.
Des Weiteren erstellt die Begleitforschung (Zwischen-)Ergebnisse zum Stand der Arbeit und mit Abschluss der Förderprojekte Leitfäden zur Verstetigung des erlangten Wissens und zur Verallgemeinerung der Ergebnisse. Über eine Bewertung der Projektfortschritte in den einzelnen Modellprojekten
- schafft die Begleitforschung etwaige Synergieeffekte – auch und gerade in der Verbindung von IKT für Elektromobilität und E-Energy, einem weiteren Förderprogramm des BMWi in projektübergreifender Zusammenarbeit mit dem BMU,
- erkennt, nutzt und stimmt (gemeinsame) Untersuchungsansätze ab und
- erarbeitet Hinweise zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.